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China: Religionsgesetz als Schutz vor fremder Unterwanderung

Eine Archivaufnahme aus der katholischen Nantang Kirche in Beijing - AP

13/09/2017 13:06

Die chinesische Führung in Peking verteidigt die in der vergangenen Woche beschlossenen Regeln zur Religionsfreiheit. China müsse sich vor fremder Unterwanderung durch Religionen schützen, erklärt Wang Zuoan, Leiter des Büros für religiöse Angelegenheiten, laut Informationen von AsiaNews.

Die Religionsausübung in China wurde in den vergangenen Jahren immer weiter begrenzt. Auch wenn die chinesische Verfassung Religionsfreiheit vorsieht, sind nur fünf „normale“ Religionen erlaubt, darunter Buddhismus, Islam und Christentum. Dabei werden jedoch alle ihre Aktivitäten kontrolliert.

Die neuen Regeln beinhalten noch stärkere Kontrollen von Geistlichen, Versammlungen, Auslandsreisen und der wirtschaftlichen Situation von Gemeinden.

(asianews 13.09.2017 nh)

13/09/2017 13:06