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Kyrill I. plädiert für katholisch-orthodoxe Zusammenarbeit

Ökumenische Begegnung in Moskau: Kyrill I. trifft Kardinal Parolin - EPA

22/08/2017 18:02

Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. setzt weiter auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Vatikan. Seine erste Begegnung mit Papst Franziskus im Februar 2016 auf Kuba habe eine „neue Etappe in der Entwicklung unserer Beziehungen“ eingeläutet, sagte das Kirchenoberhaupt am Dienstag in Moskau zu Beginn eines Treffens mit dem vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti meldete. Auf dieser Grundlage könnten geeignete Vorhaben entwickelt und umgesetzt werden.

Parolin, zweithöchster Repräsentant des Vatikan nach dem Papst, sagte, sein Besuch in Moskau solle als ein „kleiner Ziegelstein“ diese neuen Beziehungen voranbringen. Geduld sei eine christliche Tugend, fügte er mit Blick auf Journalistenfragen nach zukünftigen Schritten beider Kirchen hinzu.

Kyrill I. warb dafür, dass die russisch-orthodoxe und die katholische Kirche in der Ukraine gemeinsam zum Frieden beitragen. Er lobte, dass beide Kirchen in ihrer Haltung zum Konflikt in der Ukraine weitgehend übereinstimmten. Auch die Zusammenarbeit bei der Unterstützung der Christen im Nahen Osten sei wichtig.

(kna 22.08.2017 pr)

22/08/2017 18:02