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Papst Franziskus \ Begegnungen

Premiere: Papst Franziskus tritt in Kinofilm auf

Papst Franziskus - hier in einer Szene aus dem echten Leben - AP

05/05/2017 12:04

Franziskus als Schauspieler: Zum ersten Mal tritt Papst Franziskus in einem Kinofilm auf. Das berichtet die italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“. In einem Streifen des italo-kanadischen Produzenten Andrea Iervolino „spielt Franziskus sich selbst“, so die Zeitung. Der Film mit dem Titel „Beyond the Sun“ berichtet von der Suche von vier Jugendlichen nach Gott und soll am Rand der Filmfestspiele von Cannes vorgestellt werden.

Bisher sind kaum Einzelheiten über den Film bekannt. Doch durfte der 29-jährige Produzent nach „Corriere“-Angaben „als einziger Kinomacher zumindest seit Menschengedenken im Innern des Vatikans drehen“. Bereits 1958 allerdings kam der deutsche Spielfilm „Der veruntreute Himmel" in die Kinos, in welchem Pius XII. sich selbst spielt. Bei Iervolinos Film spricht der „Corriere“ von „eiserner Kontrolle der Kirche“ über die Dreharbeiten. Ein Bischof soll das Team beraten haben. Der letzte Teil des Streifens spielt in Argentinien, dem Heimatland von Papst Franziskus.

Iervolino, der sich selbst als „übertriebenen Katholiken“ bezeichnet, spricht von einem Film, der „einem Publikum aller Altersklassen die Worte Jesu bringen will“. Der Papst habe ihn darum gebeten, „einen Film zu machen, der sich an Kinder richtet, um über die revolutionäre Botschaft Jesu nachzudenken“. Die Einnahmen aus „Beyond the Sun“ sollen an zwei argentinische NGOs gehen, die sich um arme Kinder kümmern.

Iervolino kommt aus dem süditalienischen Cassino und drehte seinen ersten professionellen Film mit 19 Jahren. Seine zwei Filmproduktionsgesellschaften haben ihren Sitz in Toronto und Los Angeles.

(corriere 05.05.2017 sk)

05/05/2017 12:04