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D: Neues Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg

Russisch-orthodoxe Bischöfe bei einer Synode in Moskau - EPA

25/09/2016 09:36

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat ein neues Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg gegründet. Die Einrichtung knüpfe an das ehemalige Ostkirchliche Institut an und solle dessen Arbeit unter veränderten Bedingungen fortführen, sagte Voderholzer am Samstag in Regensburg bei der offiziellen Gründung. Zum Direktor der Einrichtung ernannte er den Dominikanerpater und Ostkirchenexperten Dietmar Schon.

Das ehemalige Institut war verbunden mit den Prälaten Albert Rauch (gestorben 2015) sowie Nikolaus Wyrwoll und betreute vor allem seit 1966 mehr als 1.000 Theologen aus orthodoxen und orientalisch-orthodoxen Kirchen. Diese waren mit einem Stipendium der deutschen Bischöfe zu Studienaufenthalten in Deutschland zu Gast. Die Stipendienarbeit wurde 2013 an das Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn übertragen. 

Äußere Faktoren hätten die ursprünglichen Rahmenbedingungen des Instituts verändert, erläuterte Voderholzer. Die Antwort darauf bestehe in einer Neukonzeption des Instituts bei gleichzeitiger Einbindung in die Diözesanstruktur. Auch künftig solle es Beiträge zur besseren wechselseitigen Kenntnis östlicher und westlicher Tradition sowie zum „Auftrag einer Wiederherstellung kirchlicher Einheit in Vielfalt“ leisten, so der Bischof. 

Direktor Schon kündigte an, das Institut werde „nicht mit einem  vorgefertigten Konzept starten“, sondern seine Arbeit in Kooperation mit
verschiedenen Partnern entwickeln. 

(kna 25.09.2016 sk)

25/09/2016 09:36