2014-01-31 10:07:59

Österreichs Bischöfe beenden Ad Limina-Besuch


Mit abschließenden Gesprächen in der Römischen Kurie und einer Messe in der Basilika St. Paul vor den Mauern haben die Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz am Freitag ihren Ad-limina-Besuch im Vatikan beendet. Im Zentrum der Begegnungen der Bischöfe mit Kurienvertretern standen dabei die Themen Ökumene, Caritas und Soziales.

Zunächst besuchte eine Delegation der Österreichischen Bischofskonferenz am Vormittag den Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen, wo ein Gespräch mit dem Sekretär des Ökumene-Rates, Bischof Brian Farrell, auf dem Programm stand. Danach waren Beratungen in den Päpstlichen Räten „Cor Unum" sowie „Iustitia et Pax" vorgesehen.

„Cor Unum" ist vergleichbar mit einem vatikanischen „Caritas-Ministerium". Der Rat unter der Leitung von Kardinal Robert Sarah organisiert die Hilfsaktionen des Heiligen Stuhls in Krisen- und Katastrophengebieten und koordiniert die weltweiten karitativen Aktivitäten der Kirche. Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden kümmert sich um sozialpolitische Fragen und Menschenrechte. Präsident des Rates, der die Verbreitung und Anwendung der katholischen Soziallehre fördern soll, ist Kardinal Peter Turkson.

Am späten Freitagnachmittag feierten die Bischöfe schließlich einen gemeinsamen Gottesdienst in der Basilika San Paolo fuori le Mura. Die Predigt bei der Messe hielt der neue Salzburger Erzbischof, Franz Lackner.

In St. Paul vor den Mauern befindet sich das Grab des Apostels Paulus, weshalb der Gottesdienst den Abschluss des fünftägigen Besuchs der Bischöfe „an den Schwellen" der Apostelgräber („visitatio ad limina apostolorum") bildet. Zum Auftakt hatten die Bischöfe Montagfrüh eine Messe am Petrusgrab im Petersdom gefeiert.

(kap 31.01.2014 gs)








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