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Papst betet für getötete Journalisten im Gazastreifen


RealAudioMP3 Auf dem Hinflug nach Südkorea gab es keine „Fliegende Pressekonferenz“. Der Papst sprach jedoch kurz mit den anwesenden Journalisten im Flugzeug der Alitalia. In seiner kurzen Ansprache bat Franziskus die Anwesenden für die zwei Journalisten zu beten, die am Mittwoch im Gazastreifen durch die Explosion eines israelischen Blindgängers ums Leben gekommen sind. „Sie sind im Dienst für die Wahrheit gestorben“, sagte der Papst auf dem Flug von Rom nach Seoul. Und fügte an:


„Es ist schrecklich, was im Nahen Osten geschieht. Was passiert ist, sind Folgen des Kriegs. Danke für euren Dienst. Ich bitte euch als Arbeitskollegen der beiden Verstorbenen um einen Augenblick des stillen Gebets.“

Der 35-jährige italienische Videoreporter Simone Camilli und dessen palästinensischer Kollege waren gemeinsam mit vier Polizisten ums Leben gekommen, als diese versuchten, ein nicht detoniertes Geschoss aus einem Wohngebiet zu entfernen. Der Unfall ereignete sich im Norden des Gazastreifens.

(rv/kna 14.08.2014 mg)