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Österreich: Glettler für Frauendiakonat

Der künftige Innsbrucker katholische Bischof Hermann Glettler tritt für Reformen in der Kirche ein. In einem Gespräch mit dem Internetportal katholisch.de sprach er sich für das Frauendiakonat aus. Wenn die „gesamtkirchliche Entwicklung“ in diese Richtung ginge, würde er sich „freuen“, so Glettler wörtlich.

„Grundsätzlich“ kann sich der künftige Bischof auch die Weihe von sogenannten „viri probati“, also von erfahrenen verheirateten Männern, zu Priestern vorstellen. Allerdings habe auch die Ehelosigkeit von Priestern, wie sie heute in der römisch-katholischen Kirche verpflichtend ist, einen hohen Wert, so Glettler; das sei eine Lebensform, zu der er stehe.

Im Bistum Innsbruck will er angesichts der großen Belastung vieler Priester neue Formen der Gemeindeleitung ausprobieren. Eine „delegierte Leitung in  den Gemeinden und Seelsorgeräumen“ mache Priester keineswegs überflüssig.

Glettler wird am 2. Dezember zum Bischof von Innsbruck geweiht.

(katholisch.de 03.11.2017 sk)

03/11/2017 11:38