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USA: Zugang zu Pille auf Rezept wird strenger geregelt

Trump am Freitag im Weißen Haus - EPA

07/10/2017 11:52

Die Regierung Donald Trump macht den Zugang zur Pille auf Rezept schwieriger. Das ergibt sich aus Ausführungsbestimmungen, die jetzt veröffentlicht wurden. Sie beziehen sich auf die von Trumps Vorgänger im Präsidentenamt, Barack Obama, durchgesetzte Gesundheitsreform. Dieses sogenannte „Obamacare“ haben Trumps Republikaner trotz mehrerer Anläufe nicht zu Fall bringen können; doch schrauben sie in den neuen Bestimmungen zumindest an einigen Elementen der Reform.

Von nun an können Arbeitgeber aus religiösen oder moralischen Gründen Einspruch erheben, wenn Arbeitnehmer auf Kosten der Krankenkasse verhüten oder abtreiben wollen. Arbeitgeber müssen dann nicht mehr für Versicherungs-Policen zahlen, zu denen auch eine kostenlose Abgabe von Verhütungsmitteln gehört.

Die Pille auf Rezept war einer der am heftigsten umstrittenen Punkte in Obamas Reform. Die katholischen Bischöfe der USA brandmarkten sie als „Angriff auf die Religions- und Gewissensfreiheit“. Bei einem USA-Besuch 2016 hatte auch Papst Franziskus den Staat gemahnt, er dürfe Religionsgemeinschaften nicht zu etwas verpflichten, was ihren Überzeugungen widerstreite.

(reuters 07.10.2017 sk)

07/10/2017 11:52