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Australische Bischöfe beraten mit Vatikan über Missbrauch

Erzbischof Denis Hart von Melbourne

07/10/2017 14:20

Die Führung der australischen Bischofskonferenz war in den letzten Tagen zu Hintergrund-Beratungen im Vatikan. Dabei ging es, wie ein Vatikanstatement euphemistisch erklärte, „um die Lage der Kirche in Australien zur Zeit“. Gemeint ist damit auch der Umgang mit kirchlichen Missbrauchsfällen, den unter anderem eine von der australischen Regierung eingesetzte Kommission unter die Lupe nimmt. Außerdem muss sich der aus Australien stammende Kurienkardinal George Pell wegen Missbrauchsvorwürfen in Melbourne Anhörungen stellen.

Die australische Delegation wurde vom Präsidenten der australischen Bischofskonferenz, Erzbischof Denis Hart von Melbourne, geleitet. Sie beriet sich u.a. mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.  Zu einer Begegnung mit dem Papst kam es offenbar nicht. Das Vatikan-Statement von diesem Samstag spricht von einer „weit ausgreifenden Diskussion“, nennt aber keine Ergebnisse. Immerhin deutet sie an, es sei auch darum gegangen, wie die Kirche in der australischen Öffentlichkeit wieder „an Vertrauen gewinnen“ könnte.

(rv 07.10.2017 sk)

07/10/2017 14:20