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Papst lobt Trappisten: „Eure Klöster sind Oasen der Freude“

Trappisten beim Papst

23/09/2017 13:46

Einfache, aber tiefgründige Spiritualität: So bringt Franziskus die Besonderheit der Zisterzienser der strengeren Observanz, umgangssprachlich auch Trappisten genannt, auf den Punkt. An diesem Samstag traf er die Teilnehmer des Generalkapitels bei einer Audienz im Vatikan. Der Papst würdigte die Klöster der Trappisten als „privilegierte Orte, bei denen man noch echten Frieden und die wahre Freude“ vorfinden könne. In der heutigen Welt seien Klöster und Gemeinschaften, wie jene der Trappisten, Schätze in einer Welt voller „falschen Werte und künstlicher Paradiese“, so Franziskus.

Dennoch sei die Welt der Trappisten nicht einförmig. Auch in der Stille der Klöster sei das ständige Gebet wichtig; die Mönche seien ein „spiritueller Reichtum und Hinweis an die Kirche, dass man immer auf der Suche nach Gott sein sollte“. 

„Man muss also keine – im negativen Sinne verstandene - ,Profis' sein, sondern Verliebte des Gebetes, die die äußerliche Treue zu den Regeln und Vorgaben des Klosters nicht als Zwecke betrachten, sondern als Mittel, um im persönlichen Verhältnis zu Gott vorwärts zu kommen.“

Gott zeige sich den Trappisten gerade in ihrer „Einsamkeit“ innerhalb der Gemeinschaft:

„Ihr seid alleine und getrennt von der Welt, damit ihr den Weg zu Gott findet, und gleichzeitig seid ihr dazu gerufen, eure spirituelle Erfahrung mit euren Geschwistern zu teilen. Dazu bedarf es eines Ausgleichs zwischen persönlicher Kontemplation, Verbindung zur Liturgie der Kirche und der Aufnahme all jener, die einen Ort der Stille suchen, um die Begegnung mit Gott zu erfahren.“

(rv 23.09.2017 mg)

23/09/2017 13:46