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US-Bischöfe wehren sich gegen Attacken von Steve Bannon

Junge Einwanderer und Aktivisten protestieren in diesen Tagen in den USA gegen die Kündigung des DACA-Schutzprogramms durch Donald Trump - AFP

08/09/2017 13:29

Die katholischen Bischöfe der USA weisen die scharfen Angriffe des früheren Chefberaters von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, zurück und verteidigen ihre Haltung in der Migrationsfrage. Die liebevolle Aufnahme Fremder und Notleidender sei eine Kernforderung der Bibel und der Botschaft Jesu, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme der US-Bischofskonferenz. Bannons Aussage, das Engagement für Flüchtlinge und Migranten sei kein zentrales Anliegen der katholischen Lehre, sei „absurd".

Der Streit entbrannte rund um Trumps Entscheidung, das staatliche Schutzprogramm DACA für die 800.000 Kinder illegaler Einwanderer zu beenden, eine Entscheidung, die Entsetzen in der US-Kirche auslöste. Bannon sagte, es sei offenkundig, worum es den Bischöfen gehe: „Sie brauchen illegale Einwanderer, um ihre Kirchen zu füllen." 

(kna 08.0.2017 gs)

08/09/2017 13:29