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USA: Kein Platz für „Dreamer"?

Junge Migranten demonstrieren in Los Angeles gegen die Abschaffung von DACA. - AFP

06/09/2017 15:17

Nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, das Programm zum Schutz junger Migranten (DACA), zu beenden, meldet sich nun die amerikanische Bischofskonferenz zu Wort, wie die KNA berichtet. Und das sehr deutlich: „Nach Monaten der Angst und der Furcht um ihre Zukunft sehen sich diese mutigen jungen Menschen nun der Abschiebung ausgesetzt“, heißt es in einer Erklärung. „Diese Entscheidung ist inakzeptabel und reflektiert nicht, wer wir als Amerikaner sind“.

Nach der Aufkündigung des Abkommens drohe nun 800.000 in den USA aufgewachsenen jungen Menschen, deren Eltern nicht dokumentiert sind, die Abschiebung. Die letzte Hoffnung für die durch DACA geschützten Jugendlichen, die auch Dreamer genannt werden, sei der Kongress. Die Abgeordneten könnten gegen den Willen Trumps den Migranten einen sicheren Status gewähren, heißt es weiter.

Auch Trumps Vorgänger im Amt, Barack Obama, lässt dessen Entscheidung nicht kalt: „Es geht um unseren grundsätzlichen Anstand.“ Trump handle „grausam“ und „selbstzerstörerisch“ beschwert sich der frühere US-Präsident.

(kna 06.09.2017 nh)

06/09/2017 15:17