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Südafrika: Zuma wirft Kirchen politische Einmischung vor

Sitzt wieder fester im Sattel: Jacob Zuma nach dem Misstrauensvotum - EPA

13/08/2017 13:49

Nach dem gescheiterten Misstrauensvotum gegen Südafrikas Staatspräsidenten Jacob Zuma hat dieser den Kirchen des Landes „politische Einmischung“ vorgeworfen. Zahlreiche Kirchenvertreter hatten die Parlamentsabgeordneten in Kapstadt aufgerufen, bei dem Votum in der vergangenen Woche gegen Zuma zu stimmen. Damit hätten die Religionsführer ihren eigentlichen Auftrag überschritten, so der Präsident am Wochenende beim Gottesdienst einer regierungsnahen Pfingstkirche in Johannesburg.

Der von der Opposition eingebrachte Misstrauensantrag war im Parlament gescheitert. Er galt als bislang größte Gefahr für Zuma, der seit 2009 regiert. Zuletzt ist seine Amtszeit von Korruptionsskandalen überschattet. Der Präsident des Südafrikanischen Kirchenrates (SACBC), Bischof Ziphozihle Siwa, und der anglikanische Erzbischof von Kapstadt, Thabo Makgoba, hatten vor dem Votum zu Protesten gegen Zuma aufgerufen. In Kapstadt und Johannesburg gingen rund 30.000 Demonstranten auf die Straße.

(kna 13.08.2017 cs)

13/08/2017 13:49