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Papst fordert mehr Einsatz gegen Menschenhandel

Demo gegen Menschenhandel in Lagos/Nigeria, Mai 2017 - AFP

30/07/2017 11:32

„Eine Art moderner Sklaverei“: So nennt Papst Franziskus den Menschenhandel. Bei seinem Angelusgebet an diesem Sonntag hat er einmal mehr zum Einsatz dagegen ermahnt. Schon mit seiner ersten Reise als Papst hatte er vor ziemlich genau vier Jahren auf der Insel Lampedusa ein Zeichen gegen Menschenhandel gesetzt.

„Heute ist der UNO-Welttag gegen den Menschenhandel“, so der Papst an diesem Sonntag. „Jedes Jahr werden Tausende von Männern, Frauen und Kindern zu unschuldigen Opfern, die als Arbeitskraft oder sexuell ausgebeutet werden, oder zu Opfern des Organhandels. Ich fordere erneut den Einsatz von allen, damit diese fürchterliche Plage, eine Art moderner Sklaverei, wirksam bekämpft werden möge! Bitten wir die Jungfrau Maria, den Opfern des Menschenhandels beizustehen und die Herzen der Händler zu bekehren!“

Franziskus wich von seinem vorbereiteten Redetext ab, um die weitverbreitete Gleichgültigkeit gegenüber dem Menschenhandel zu geißeln. Die Öffentlichkeit scheine das Phänomen beinahe „für etwas Normales“ zu halten: „Das ist übel, das ist grausam, das ist kriminell!“

(rv 30.07.2017 sk)

30/07/2017 11:32