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D: „Wir können eine Welt ohne Hunger verwirklichen“

Der Bundesminister für Entwicklungshilfe Gerd Müller - AP

17/07/2017 12:00

„Wir brauchen etwas ganz Großes“. Mit diesen Worten hat an diesem Montagmorgen der Bundesminister für Entwicklungshilfe Gerd Müller seinen „Marshallplan für Afrika“ im Gespräch mit Radio Horeb erläutert. Der aus dem Allgäu stammende Politiker fordert eindringlich eine neue Partnerschaft mit Afrika. In seinem aktuellen Buch mit dem Titel „Unfair!“ tritt er dafür ein, Globalisierung gerecht zu gestalten und die Afrikaner am Wohlstand fair zu beteiligen. „Wir können eine Welt ohne Hunger heute verwirklichen – warum tun wir es nicht?“, fragte der Minister im Interview mit Radio Horeb.

Müller betonte, die Ressourcen in Afrika seien die Basis unseres Wohlstands. „Doch bei all diesen Ressourcen achten wir viel zu wenig darauf, dass am Anfang dieser Wertschöpfungsketten Menschen arbeiten, leben müssen“, so der Minister. Die westlichen Industrieländer dürften den afrikanischen Kontinent nicht länger ausbeuten.

„Die Lösungen sind auf der Hand – aber wir müssen umsetzen“, so Gerd Müllers Appell bei Radio Horeb. Das könne Deutschland nicht alleine leisten, sondern man brauche die Europäer und einen internationalen Rahmen. Das habe die Dimension eines „Marshallplanes“ - ähnlich der Antwort der Amerikaner auf die Zerstörung in Europa nach dem Krieg.

Das Interview wird am Montag nochmals im Nachrichtenmagazin „Streiflicht“ ab 12:15 Uhr ausgestrahlt. Radio Horeb ist bundesweit über das Digitalradio DAB+ empfangbar sowie über Livestream, Satellit, Kabel und die Horeb-App.

Einen langen Auszug aus dem Gespräch hören Sie durch Klicken auf das Lautsprechersymbol: 

(radio horeb 17.07.2017 cs)

17/07/2017 12:00