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Humanitäre Hilfe 2.0: Kein Mensch lebt vom Brot allein

Ein Flüchtlingskind in einem UNHCR-Camp im Irak - REUTERS

15/07/2017 09:38

Er wurde in Afrika gefoltert, leitete riesige Flüchtlingslager und hat fast die Hälfte seines Lebens für die Vereinten Nationen als Krisenmanager gearbeitet: Kilian Kleinschmidt. Nach jahrzehntelangen Erfahrungen in der humanitären Hilfe ist der 55-Jährige aber noch nicht bereit, in den Ruhestand zu gehen. Er gründet ein Startup-Unternehmen mit dem Ziel, die Armut weltweit zu beseitigen. Dabei setzte er auf humanitäre Hilfe 2.0, die innovative Hilfsansätze verfolgt. Dabei weiß Kleinschmidt: kein Mensch lebt vom Brot allein.

„Wir haben immer wieder diesen Reflex zu sagen: ,Ein armer Mensch, der muss ja zufrieden sein, wenn er Wasser hat und seine Kilokalorien am Tag bekommt' - man den Armen also nur das Überleben zugesteht, aber eben nicht die Kreativität, nicht die Kultur, nicht das Spirituelle, die Dinge, die ja im Grunde die Menschheit ausmachen, die Stärken der Menschheit. Und darum geht es nämlich auch, dass man sich eben nicht nur an diesem basischen Überleben festhält, sondern mehr tun kann."

Hören Sie hier einen Auszug aus dem Sommergespräch mit Kilian Kleinschmidt, gestaltet von Georg Gatnar:  

Das vollständige Sommergespräch mit Kilian Kleinschmidt hören Sie am kommenden Montag um 17 Uhr 30 auf radio klassik Stephansdom. Die Wiederholung spielen wir dann am Sonntag den 23. Juli ebenfalls um 17 Uhr 30. Nähere Informationen finden sie auch auf radioklassik.at.

(radio klassik Stephansdom 16.07.2017 pr)

15/07/2017 09:38