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Israel: Tempelberg für Freitagsgebet gesperrt

Polizisten blockieren den Eingang zur Jerusalemer Altstadt - EPA

14/07/2017 15:01

Muslime durften ihr Freitagsgebet am Freitag nicht in der Gegend um den Tempelberg  in Jerusalem verrichten. Nach Angaben von Reuters wurde außerdem der Jerusalemer Großmufti Mohammed Ahmed Hussein verhaftet. Zuvor hatten drei arabisch-israelische Amokschützen dort zwei israelische Polizisten erschossen. Die Attentäter wurden verhaftet und die Gegend, die Muslimen als das prächtige Heiligtum bekannt ist, aus Sicherheitsgründen gesperrt. Hussein hatte Palästinenser aufgerufen, die Sperrung zu missachten: „Wir lehnen den Bann durch die israelischen Autoritäten komplett ab“, sagte er gegenüber Reuters. „Wir haben unsere palästinensischen Bürger aufgerufen, heute und jeden Tag zur al Aqsa-Moschee zu gehen und zu beten.“ In einem Gespräch mit Israels Premierminister Benjamin Netanyahu hatte der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas den Anschlag verurteilt, aber gewarnt, die Sperrung der Gegend könnte Auswirkungen haben.

(reuters 14.07.2017 jm)

14/07/2017 15:01