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Papst: Eltern-Wunsch bei todkrankem Baby respektieren

Charlie Gard und seine Eltern - undatierte Aufnahme - AP

03/07/2017 12:29

Im Fall des todkranken britischen Babys Charlie Gard hat Papst Franziskus Respekt für den Wunsch der Eltern nach weiteren Behandlungen gefordert. Er verfolge die Entwicklungen und bete für den Kleinen und seine Eltern, erklärte das vatikanische Presseamt am Sonntagabend. Der Papst wünsche sich, „dass der Wunsch der Eltern, ihr Kind bis zum Ende zu begleiten und zu pflegen, nicht vernachlässigt wird“, so Vatikansprecher Greg Burke.

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sollen die lebenserhaltenden Maßnahmen für den zehn Monate alten Charlie, der an einer seltenen Krankheit leidet, eingestellt werden. Den Ärzten zufolge hat der britische Junge durch die Krankheit unheilbare Gehirnschäden erlitten und könnte durch weitere Behandlungen „unnötig leiden“.

Die Eltern hatten für eine Therapie in den USA gekämpft. Zugestanden wurde ihnen etwas mehr Zeit, sich von ihrem Kind zu verabschieden. Die lebenserhaltenden Maßnahmen hätten eigentlich schon am Freitag eingestellt werden sollen, das behandelnde Londoner Krankenhaus gewährte jedoch einen Aufschub.

(rv/kna 03.07.2017 pr)

03/07/2017 12:29