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Radio Vatikan

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D: Kirchengemeinschaft trotz unterschiedlicher Positionen

Gedenkan an die Montagsdemos in Leipzig 1989 - EPA

30/06/2017 14:23

Die Reformierten Kirchen aus mehr als 100 Ländern beraten seit Donnerstag in Leipzig, es geht um Ökumene, um wirtschaftliche Fragen und die Zukunft einer gemeinsamen Position zu Ehe und Sexualität. Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte in seinem Grußwort zur Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) den Beitrag der Christen zur friedlichen Revolution in der DDR 1989 und erinnerte an die Verfolgung von Menschen wegen ihres Glaubens, besonders in Nahost.  

Der Generalsekretär der WGRK, Chris Ferguson, hob in seinem Bericht vor der Generalversammlung hervor, dass die "sehr schwierige finanzielle Situation", die zum Umzug der Geschäftsstelle von Genf nach Hannover Anfang 2014 geführt habe, mittlerweile überwunden sei. Er dankte dem Reformierten Bund, der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (UEK) sowie der rheinischen und westfälischen Landeskirche für ihre vielfältige Unterstützung.

Ferguson ging auch auf die Konflikte innerhalb der Weltgemeinschaft in Fragen etwa der Homosexualität und der Frauenordination ein. Im November sei in Indien eine Konsultation zum Thema „Gemeinschaft und menschliche Sexualität" geplant. Ziel sei es nicht, eine gemeinsame Position dazu zu finden, sondern einen Weg zu finden, trotz unterschiedlicher Positionen die Kirchengemeinschaft zu erhalten.

 

(kna 30.06.2017 ord)

30/06/2017 14:23