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Katholisch-Anglikanisches Kirchendokument verabschiedet

Die Mitglieder der Kommission trafen sich in Erfurt

13/06/2017 12:35

Die Internationale Anglikanisch-Katholische Kommission (ARCIC) hat bei ihrem jüngsten Treffen in Erfurt eine Erklärung über die Kirche als lokale und universale Gemeinschaft beschlossen. Der Text mit dem Titel „Walking Together on the Way: Learning to be Church - Local, Regional, Universal“ soll 2018 veröffentlicht werden, wie aus dem Kommuniqué der Tagung vom 14. bis 20. Mai hervorgeht. In dem „Erfurt-Dokument“ - der ersten gemeinsamen Erklärung seit 2005 - geht es um die gemeinsamen theologischen Prinzipien beider Kirchen und um die unterschiedlichen Strukturen der Entscheidungsfindung. Dabei wird auch danach gefragt, was die Kirchen von ihrem ökumenischen Dialogpartner lernen können.

In einem nächsten Schritt will die Kommission die Fragestellung dahingehend erweitern, wie die lokale und universale Kirche in Gemeinschaft zu Urteilen in ethischen Lehrfragen kommen. Die dazu geleisteten Vorarbeiten sollen bei einem informellen Treffen im Oktober weiter beraten werden.

Hintergrund:

Die ARCIC besteht seit 1969. Die laufende dritte Phase des Dialogs begann nach einem Treffen von Papst Benedikt XVI. und dem damaligen Anglikanerprimas Rowan Williams 2006. Vorsitzende der Kommission sind der katholische Erzbischof von Birmingham, Bernhard Longley, und der Vertreter des Erzbischofs von Canterbury beim Heiligen Stuhl, Erzbischof David Moxon.

(kap 13.06.2017 ord)

13/06/2017 12:35