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Philippinen: Caritas und Bischöfe gegen Todesstrafe

Philippinische Bauern - EPA

10/05/2017 16:01

Die geplante Wiedereinführung der Todesstrafe auf den Philippinen, sorgt zum Widerstand bei weiten Teilen der Bevölkerung. Am 4. Mai waren Hunderte Arbeiter, Bauern, Fischer, Angehörige indigener Völker und Menschenrechtsaktivisten zum „Marsch gegen die Todesstrafe“ aufgebrochen, den die Caritas der Philippinen untersützt. 

Jetzt haben auch die Bischöfe dazu aufgerufen, sich an dem Protest zu beteiligen. „Unsere Laien engagieren sich mehr und mehr für gesellschaftliche Anliegen“, sagte der Vorsitzende der philippinischen Bischofskonferenz, Erzbischof Socrates Villegas, gegenüber der Nachrichtenagentur ucanews. Deswegen sei es die Pflicht die Gläubigen „zu ermutigen, sie zu segnen und andere Laien aufzufordern, sich der Mission zur gesellschaftlichen Transformation anzuschließen.“ Die Bistümer, die auf der Marschroute liegen, forderte Villegas auf, gastfreundschaftlich zu den Demonstranten zu sein.

Das Repräsentantenhaus des Inselstaates hatte im März beschlossen, nach elf Jahren wieder die Todesstrafe einzuführen. Derzeit liegt das Gesetz zur Beratung im Senat. Es war der Wunsch des umstrittenen Präsidenten Duterte somit die Drogenkriminalität einzudämmen.

(kap/ucanews 10.05.2017 fr) 

10/05/2017 16:01