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Österreich: Abgetriebene Down-Syndrom-Kinder ein „blinder Fleck"

Kind mit Trisomie 21

20/03/2017 15:23

Ungeborene Kinder mit Down-Syndrom, die wegen einer vorgeburtlichen Diagnose abgetrieben werden, sind in den Gesundheitsstatistiken „nicht einmal eine Notiz wert“: Auf diesen weiteren „blinden Fleck" bei den in Österreich vorgenommenen Schwangerschaftsabbrüchen hat am Montag die „Aktion Leben“ in einer Aussendung anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages hingewiesen: „Sie kommen nicht vor. Das ist eine unglaubliche Respektlosigkeit den Kindern gegenüber und auch den Paaren, die mit dieser dramatischen Wendung in ihrer Schwangerschaft in eine existenzielle Krise geraten", erklärte Generalsekretärin Martina Kronthaler. Etwa 50 Prozent aller chromosomalen Auffälligkeiten, die mittels Pränataldiagnostik gefunden werden, betreffen nach Angaben der „Aktion Leben" das Down-Syndrom. International entscheiden sich 90 bis 95 der betroffenen Eltern für eine Abtreibung.

(kap 20.03.2017 gs)

20/03/2017 15:23