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EU-Türkei-Abkommen: Caritas Europa empört

Das berüchtigte Flüchtlingscamp von Moria in Griechenland - AP

16/03/2017 13:24

Beschämend ist es nach Ansicht von Caritas Europa, wie das EU-Türkei-Abkommen „tausende Menschen unter unmenschlichen und entwürdigenden Bedingungen in Griechenland stranden lässt“. Denn dies führe unvermeidlich dazu, dass die Menschen andere, gefährlichere Routen nähmen, um in der EU Sicherheit zu finden. Dies betont das katholische Hilfswerk zum ersten Jahrestag des Abkommens an diesem Donnerstag in einer Aussendung. Es müssten dauerhafte Lösungen für die Menschen gefunden werden, denen der internationale Schutz in Europa verweigert worden ist. Dazu gehörten unter anderem die Öffnung sicherer und legaler Wege nach Europa, Respekt für die Menschenwürde als Basis jeglicher bilateraler Einigungen sowie faire und transparente Asylverfahren.

Das EU-Türkei-Abkommen dürfe keinesfalls Schule machen, so der Appell des Caritas-Netzwerke. Denn dieses verweigere den Schutzsuchenden menschliche Grundrechte.

(caritas internationalis 16.03.2017 gbs)

16/03/2017 13:24