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Malaysia: Verfolgte Journalisten im Gespräch

Die katholische Medienorganisation SIGNIS

15/03/2017 12:47

20 christliche Journalisten aus 13 asiatischen Ländern haben sich getroffen, um sich über Christenverfolgung und deren Auswirkungen auf ihren Beruf auszutauschen. Die asiatischen Medienleute kamen Freitag und Samstag im Ökumenischen Center des Gemeinderats für Kirchen Malaysias zum Gespräch zusammen. Organisiert wurde das Treffen durch den Katholischen Weltverband für Kommunikation (SIGNIS) unter dem Titel „Kommunikation, Hoffnung und Vertrauen in unserer Zeit“.

Gegenwärtig sei es für christliche Journalisten in vielen Ländern eine große Herausforderung, ihrer Arbeit nachzugehen. Dies stellte ein pakistanischer Journalist fest: „Wir sind sehr wenige. So wenige, dass wir an den Fingern einer Hand abzählbar sind“. Ein weiterer Teilnehmer aus Indonesien steht vor ähnlichen Schwierigkeiten: „Ich arbeite als Leiter einer Nachrichtenagentur für alltägliche Medien, kann aber meinen christlichen Namen nicht benutzen. Ich kann meinen Glauben in meinem Land  nicht frei ausleben oder die Lehren des Christentums in Artikeln ausdrücken“. Auch die Zunahme von Fake News war ein Gesprächsthema. „Wir müssen Informationen aus erster Hand berichten und immer gründlich die Geschichten überprüfen, die wir erzählen“, so ein Reporter von den Philippinen.

(asianews 13.03.2017 gbs)

15/03/2017 12:47