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Vatikan/Österreich: Papst als Revolutionsauslöser

Bischof Josef Clemens

17/02/2017 14:28

Papst Franziskus hat im Vatikan eine unwiderrufliche Revolution in Gang gesetzt. Das ist die Ansicht des deutschen Kurienbischofs Josef Clemens. Etwas Vergleichbares habe es „seit Jahrhunderten an der Kurie nicht mehr gegeben“, sagte Clemens am Donnerstag zu einer ökumenischen Delegation aus Kärnten. Clemens wirkte bis zur Umstrukturierung im vergangenen Herbst als Sekretär des Päpstlichen Laienrates. Besonders setze der Papst auf eigenständige Initiativen der Laien, sagte der Bischof. Bei der Evangelisierung sei Franziskus zuerst das „Zeugnis des Lebens“ wichtig. Was er „in großer Klarheit und Direktheit“ vorgebe und vorlebe, könne durch keinen Nachfolger mehr rückgängig gemacht werden, „bestenfalls in einigen Äußerlichkeiten“, so die Einschätzung des Bischofs.

Papst Franziskus war die Kärtner Delegation am Mittwoch bei der Generalaudienz begegnet. Er hatte sich mit eigenen Worten an sie gewandt und sie dazu aufgerufen, zu Kanälen der Hoffnung für alle Menschen zu werden, einander Trost zu schenken und Stütze zu sein. Unter der Leitung des Bischofs von Gurk-Klagenfurt, Alois Schwarz, und des evangelisch-lutherischen Supterintendeten, Manfred Sauer, gingen die Teilnehmer der ökumenischen Rom-Reise unter anderem „auf den Spuren Luthers in Rom“. 

( kap 17.02.2017 gs)

17/02/2017 14:28