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Missbrauch in Australien: Kirche „zutiefst erschüttert“

Erzbischof Fisher - ANSA

07/02/2017 13:16

Die Kirche Australiens ist „zutiefst erschüttert und beschämt“ von den Ergebnissen der „Royal Commission“, die mutmaßliche Missbrauchsfälle durch katholische Kleriker und Laien in dem Land dokumentiert hat. Das betont der Erzbischof von Sydney, Anthony Colin Fisher, in einem Pastoralbrief, den er in Reaktion auf die Untersuchung verfasst hat.

Darin betont er gleichzeitig, dass die kommenden Wochen „traumatisch für alle betroffenen Personen sein werden, insbesondere für die Opfer.“ Unabhängig von den kommenden Ereignissen bleibe er jedoch fest entschlossen, „alles zu tun, was nötig ist, um denjenigen beizustehen, die von der Kirche verletzt worden sind und für eine Kultur der größeren Transparenz, Verlässlichkeit und Sicherheit für alle Kinder zu arbeiten,“ schreibt er weiter.

Auch der Vorsitzende der australischen Bischofskonferenz, Denis J. Hart, hat sich zu den Untersuchungsergebnissen geäußert. In einer Nachricht erinnerte er daran, dass „Papst Franziskus die gesamte Kirche dazu eingeladen hat, den nötigen Mut zu finden, um die notwendigen Maßnahmen vorzunehmen“, damit „sich solche Verbrechen nicht wiederholen können“.

(or 07.02.2017 cs)

 

07/02/2017 13:16