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Jesuiten-Altschüler: Papst ermutigt zu Flüchtlingshilfe

Flüchtlinge aus Syrien - ANSA

17/09/2016 16:02

Besonders beeindruckt von den Worten des Papstes waren die beiden ehemaligen Jesuitenschüler und Schwager Maximilian und Max Babor. Sie waren zwei der rund 160 internationalen Teilnehmer; die den Papst persönlich treffen durften. Für Radio Vatikan fasst Max die Botschaft des Papstes an die ehemaligen Jesuiten-Schüler noch einmal zusammen:

„Der Papst hat uns ganz besonders darauf aufmerksam gemacht, dass die Ausbildung von Flüchtlingen, genau das, was der Jesuit Refugees Service (JRS) macht, eine sehr wichtige Sache ist und dass die Ausbildung von Flüchtlingen ein wichtiger Schritt zur Integration ist. Uns wurde ans Herz gelegt, dass wir versuchen sollen, das Leben und die Integration von Flüchtlingen deutlich zu erleichtern.“

Seine Eindrücke von der Begegnung mit dem Papst und der vergangenen Woche in Rom ließ dann Maximilian Babor im Interview mit Radio Vatikan Revue passieren.

„Er ist einer oder doch der einflussreichste Mensch, den es auf der Welt gibt. Ich denke, dieser Papst weiß auch, was für eine Bürde auf ihm liegt und er wird was ändern an der katholischen Kirche, das merkt man schon. Er wird einiges bewegen und ich habe auch schon von Nichtglaubenden gehört, dass sie zu diesem Papst aufschauen und ihn auch wahnsinnig interessant und toll finden. Das hat einen schon bewegt, ihn zu treffen, man spürt die Aura und das berührt einen.“

Der Aufforderung des Papstes, nach ihrer Rückkehr aus Rom dabei zu helfen, ihre Gemeinden zu Orten des Willkommens zu gestalten, kommt der ehemalige Jesuiten-Schüler gerne nach, sind doch Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Nächstenliebe grundlegende Werte, die den Jesuiten-Schülern in ihrer Ausbildung vermittelt werden.

„Als Christ soll man jeden Menschen als ein wertvolles Individuum sehen und in einem Teil der Gesellschaft sehen, egal was für ein Glaube oder welche Herkunft oder dergleichen. Wir sind alle eine Gemeinschaft.“ 

(rv 17.09.2016 ah)

17/09/2016 16:02